Leistung · Fördermittel-Beratung

    KI-Förderung für den Mittelstand 2026

    Bis zu 50.000 € Zuschuss für Ihr KI-Projekt — über drei zentrale Bundesprogramme. Wir zeigen, welche Förderung zu Ihrem Vorhaben passt, wie der Antrag funktioniert und worauf Sie unbedingt achten müssen.

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    DSGVO + EU AI Act
    konform implementiert

    Drei Programme im Überblick

    Der Bund fördert die Einführung von KI-Lösungen im Mittelstand seit 2021 systematisch. Drei Programme dominieren in der Praxis. Sie unterscheiden sich in Förderhöhe, Zielgruppe, Antragsweg und förderfähigen Leistungen deutlich. Welches passt, hängt von Größe, Vorhaben und Zeitschiene ab.

    Tabelle horizontal scrollen
    Die drei wichtigsten KI-Förderprogramme im Vergleich (Stand 2026)
    Kriterium
    Digital Jetzt
    go-digital
    BAFA-Beratung
    Maximale Förderung
    bis 50.000 €bis 16.500 €bis 3.500 €
    Förderquote
    30–50 %50 %50 %
    Unternehmensgröße
    3–499 MA< 100 MAKMU (EU-Def.)
    Hardware förderbar
    Software/Cloud förderbar
    nur Beratung
    Beratung förderbar
    anteilig
    Schulung förderbar
    Antragsweg
    BAFA onlineüber autorisierten BeraterBAFA online

    Digital Jetzt — das stärkste Programm

    Digital Jetzt ist seit 2020 das mit Abstand wirkungsstärkste Förderprogramm für KI-Investitionen im deutschen Mittelstand. Es richtet sich an Unternehmen mit 3 bis 499 Beschäftigten, deckt Investitionen in digitale Technologien und Mitarbeiterqualifizierung ab und finanziert dabei sowohl Hardware, Software, Beratung als auch Schulung.

    Die Förderquote staffelt sich nach Unternehmensgröße: 40 % für 3–50 MA, 35 % für 51–250 MA, 30 % für 251–499 MA. Strukturschwache Regionen bekommen +5 Prozentpunkte, Wertschöpfungsketten-Projekte +5 Prozentpunkte. In der Maximalkombination (kleines Unternehmen, strukturschwache Region, Wertschöpfungskette) sind 50 % möglich — bis 50.000 € pro Förderbaustein.

    Förderfähige Investitionen müssen mindestens 17.000 € (für die kleinste Größenklasse) bis 50.000 € betragen. Der Antrag wird beim BAFA online gestellt. Wichtig: die Investition darf erst nach Erteilung des Bewilligungsbescheids beginnen — wer vorher Verträge unterzeichnet, verliert die Förderfähigkeit für das gesamte Projekt.

    go-digital — Beratung-fokussiert

    go-digital richtet sich an Unternehmen unter 100 Mitarbeitern und max. 20 Mio. € Vorjahresumsatz. Das Besondere: der Antrag läuft nicht über Sie selbst, sondern über einen autorisierten Beratungsbetrieb. KBD ist seit 2024 als go-digital-Berater autorisiert.

    Gefördert werden Beratungs-, Konzeptions- und Umsetzungstage in drei Modulen: „Digitalisierte Geschäftsprozesse“, „Digitale Markterschließung“, „IT-Sicherheit“. KI-Implementierungen laufen typischerweise unter Modul 1. Die Förderung beträgt 50 % auf max. 33.000 € Beratungshonorar — also bis zu 16.500 € Zuschuss.

    go-digital ist besonders attraktiv, wenn Sie ein überschaubares KI-Projekt mit hohem Beratungsanteil haben (z. B. RAG-Wissensassistent, Prozess-Automatisierung). Hardware und produktive Software werden nicht gefördert — der Hebel liegt im Konzept und der Implementierung.

    BAFA-Beratungsförderung — der schnelle Einstieg

    Die „Förderung unternehmerischen Know-hows“ des BAFA bezuschusst allgemeine Unternehmensberatung mit 50 % auf max. 3.500 € Honorar. Inhaltlich offen — KI-Strategieberatung, Prozessanalyse oder Digitalisierungsroadmap sind förderfähig.

    Vorteil: schneller Antragsweg (online, oft Bewilligung in 4–6 Wochen), keine starre Modulvorgabe. Nachteil: niedrige Fördersumme. Ideal als Discovery-Phase vor einem größeren Projekt — die anschließende Implementierung lässt sich dann über Digital Jetzt oder go-digital nachfinanzieren.

    Antragsablauf — Schritt für Schritt

    1. 11 Termin

      Erstgespräch & Programmwahl

      Wir prüfen kostenfrei, welches Förderprogramm zu Ihrem Vorhaben passt — und ob eine Kombination möglich ist.

    2. 24–6 Wochen

      Konzept & Antrag

      Detailliertes KI-Konzept, Angebote der Leistungserbringer, Nachweise (Bilanz, Mitarbeiterzahl, KMU-Erklärung) zusammenstellen und einreichen.

    3. 36–12 Wochen

      Bewilligung abwarten

      Bearbeitungszeit beim Fördergeber. Während dieser Zeit dürfen keine bindenden Verträge unterschrieben werden.

    4. 43–12 Mon.

      Umsetzung & Verwendungsnachweis

      Nach Bescheid Projektstart, parallel Belegsammlung. Verwendungsnachweis spätestens 6 Monate nach Projektende einreichen.

    Stolpersteine — die häufigsten Fehler

    • Vorzeitiger Maßnahmenbeginn: der häufigste Ablehnungsgrund. Wer vor Bewilligung Verträge unterzeichnet, Hardware bestellt oder Beratung beauftragt, verliert die Förderfähigkeit.
    • Schwammiges Konzept: ein Antrag ohne klar messbare KI-Ziele (z. B. „Halbierung der Bearbeitungszeit Angebote“) wird abgelehnt. Konkrete Use Cases mit Erfolgsmetriken sind Pflicht.
    • Falsche KMU-Einstufung: verbundene und Partnerunternehmen müssen bei der Mitarbeiter- und Umsatzberechnung berücksichtigt werden. Konzern-Töchter sind oft nicht KMU.
    • Verwendungsnachweis-Fehler: Belege müssen Projektbezug klar dokumentieren. Pauschalrechnungen ohne Leistungsbeschreibung werden nicht anerkannt.
    • Doppelförderung: dieselbe Leistung darf nicht aus zwei Programmen gefördert werden — die saubere Trennung gehört in den Antrag.

    Wie KBD Sie begleitet

    Wir übernehmen die komplette Förderabwicklung als Pauschal-Leistung. Inklusive: Programmwahl, Konzeptentwicklung, Antragstellung, Kommunikation mit dem Fördergeber, Verwendungsnachweis. Honorar: typischerweise 8 % der Fördersumme — und selbst bei Digital Jetzt anteilig wieder förderfähig.

    Unsere Bewilligungsquote liegt bei über 90 %, weil wir vor jedem Antrag eine Förder-Voranalyse machen und Anträge nur dort einreichen, wo die Erfolgschancen real sind. Mehr zu unserer Methodik im Discovery-Workshop oder direkt anfragen über die kostenfreie Potenzialanalyse.

    Häufig gestellte Fragen

    Wie hoch ist die KI-Förderung für den Mittelstand?
    Bei Digital Jetzt sind je nach Unternehmensgröße bis zu 50.000 € Zuschuss möglich (max. 50 % der Investitionssumme). Bei go-digital beträgt der Zuschuss 50 % auf max. 33.000 € Beratungshonorar (also 16.500 € Förderung). Die BAFA-Beratungsförderung übernimmt 50 % bis maximal 3.500 €. Kombinationen sind unter bestimmten Bedingungen möglich.
    Welche Voraussetzungen muss mein Unternehmen erfüllen?
    Für Digital Jetzt: 3 bis 499 Mitarbeiter, mindestens 2 Jahre am Markt, Sitz in Deutschland. Für go-digital: weniger als 100 Mitarbeiter, Vorjahresumsatz unter 20 Mio. €. Für BAFA-Beratung: KMU nach EU-Definition. Wir prüfen kostenfrei, welches Programm zu Ihnen passt.
    Wie lange dauert ein Förderantrag?
    Antragstellung: 4–8 Wochen Vorbereitung (Konzept, Angebote, Nachweise). Bearbeitung beim Fördergeber: typisch 6–12 Wochen bis zum Bescheid. Mit professioneller Begleitung erreichen wir Bewilligungsquoten über 90 % — ohne Begleitung scheitern viele Anträge an Formfehlern.
    Was ist förderfähig — und was nicht?
    Förderfähig: externe Beratungs- und Implementierungskosten (KBD-Honorar), Software-Lizenzen, Cloud-Hosting (anteilig), Mitarbeiterschulungen. Nicht förderfähig: laufende Betriebskosten nach Projektabschluss, eigene Personalkosten (außer bei Digital Jetzt anteilig), Hardware ohne KI-Bezug, bereits begonnene Projekte. Wichtig: vor Bewilligung dürfen keine bindenden Verträge unterzeichnet werden.
    Müssen wir die Förderung zurückzahlen?
    Nein — alle drei Programme sind nicht-rückzahlbare Zuschüsse. Voraussetzung: Sie setzen das Projekt wie beantragt um und reichen den Verwendungsnachweis fristgerecht ein. Bei Abweichungen kann eine Rückforderung drohen — auch hier begleitet KBD die Dokumentation.
    Können wir Förderprogramme kombinieren?
    Bedingt ja. go-digital und Digital Jetzt schließen sich für denselben Investitionsgegenstand aus, lassen sich aber in zeitlich getrennten Projektphasen kombinieren. BAFA-Beratungsförderung ist mit beiden kombinierbar, wenn die geförderten Leistungen sich nicht überschneiden. Wir entwickeln im Discovery die optimale Förderstrategie.

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